wir machten gestern zweierlei - einen fehler und resultierend eine erfahrung ...
uns trieb es idiotischerweise in die unsäglichkeit an sich - den "high"-class » club im bergischen. "high"-class, definitiv nicht » hai-class.
marodes ambiente, gefüllt mit erotisch eher wenig ansprechenden menschen.
ok, kann man nix machen - gibt immer tagesrisiken, klar.
also nur allein die mattenwelt erkundet.
entsprechend auch die kleineren räume aufgesucht. erste irritation: die verneinte frage eineR solo, ob zuschauen ok wäre (schon auf der matte sitzend), führte zu hör- und sichtbaren unmutsäußerungen.
zweite irritation: paar kommt lautstark hereingepoltert, glotzt, geht, kommt wieder, glotzt, geht - welch ein verkehr der nicht gewollten art.
dritte irritation: die gruppenfickerei im nebenraum ist anscheinend fertig mit sexuellen handlungen ... und beginnt sofort eine lautstarke unterhaltung auf der matte, wer schon wann wie oft wo in clubs war und wie man es fand und woher man denn so kommt und was das leben so zu bieten hat. lautstark meint etagenbeschallend ... und das ganze ellenlang in aller epischen breite.
vierte irritation: da pupt ein o-beringter dom an der bar die dame an ... und bekommt nach ner weile eskalierenden ärgers gegenwind.
alles sehr unerfreulich.
aber lehrreich - wie vieles im leben, sofern lernwilligkeit vorhanden.
das störendste aber war wirklich diese etagenbeschallung (passierte übrigens immer wieder in allen bisher besuchten clubs) - wieso eigentlich kann swinger an sich nicht nach vollzogenem akt einfach störungsarm für die anderen entschwinden, und solche dinge an der bar bereden?
die frage meine ich ernst - kann es daran liegen, dass NACH dem akt die vorher vielleicht vorhandene angst oder angespannung einer endorphinhaltigen euphorie wich, in deren überschwang man alles um sich herum vergisst?
und wenn ja, warum AUF der matte? fußballer gehen ja auch nach einem spiel in die kneipe und dort dem verständlichen redebedürfnis nach ... und reden eben nicht über alles noch auf dem platz ...










